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Kluskapelle Giershagen

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Kluskapelle Giershagen




Innenraum Kluskapelle Giershagen




Kluskapelle Giershagen

Adresse

Touristinformation Marsberg

Bäckerstraße 8

34431 Marsberg

Telefon: 02992-8200

info@tourismus-marsberg.de

Homepage

Die Kluskirche, die ehemalige Pfarrkirche von Niederupsprunge und jetzt Mittelpunkt des idyllisch gelegenen Friedhofs im Diemeltal, ist bei Kunstkennern gut bekannt. Der ursprünglich romanische Bau aus dem 10. Jht. wurde 1682 erweitert und war bis ins 19. Jht. die Pfarrkirche von Giershagen.

Besonders wertvoll ist der Barockaltar, der ebenso wie viele Bildstöcke in der Umgebung von Giershagen aus der Papenwerkstatt stammt.

Sie finden die Kluskapelle Ortsausgang Giershagen auf der L870/Unterm Klausknapp Richtung B7 rechts.

Der Vorraum der Kirche ist zu besichtigen, das Kirchenschiff ist durch ein Gitter verschlossen.

Die Bildhauerwerkstatt des Heinrich Papen (1645-1719) und seines Sohnes Christophel (1678-1735) in Giershagen war eine der führenden und schaffensreichsten Werkstätten der Barockzeit. Sie verarbeitete Alabaster, Marmor und Mehlstein, die in der Umgebung vorkommenden Materialien. Sie hinterließen einen umfangreichen Bestand an Kunstdenkmälern in mehr als 50 Orten im westfälischen und nordhessisch-waldeckischen Raum.

Die Kluskapelle ist auch Jahr für Jahr das erste Ziel der überregional bekannten Pferdeprozession. Am zweiten Sonntag nach Ostern versammeln sich Pferde mit ihren Besitzern, Reitern und Kutschern in Giershagen auf dem Kirchplatz – meist knapp 50 Tiere: Große und schwere Kaltblüter, die Kreuz und Fahnen tragen, edle Warmblüter mit seidig-glänzendem Fell sowie Kleinpferde und Ponys, mit kecken, wachen Augen. Außerdem nehmen verschiedene Kutschen, vom Ein- bis zum Vierspänner, an der Prozession teil.

Nach dem Segen und dem ersten gesungenen Gotteslob in der Pfarrkirche St. Fabian und St. Sebastian geht es das Tal hinunter zur Kluskapelle und zum Friedhof, der ersten Station. Hier wird der Verstorbenen gedacht. Insgesamt werden bei der Pferdeprozession vier Stationen besucht.

Preise: