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Stiftskirche

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Fröndenberger Stiftskirche mit Boeselagerhaus




Fröndenberger Stiftskirche von innen

Auf den Spuren der Zisterzienserinnen

Nonnen hatten großen Anteil an der Entwicklung Fröndenbergs. Zu ihrer Abtei gehörte auch die über 800 Jahre alte Stiftskirche nahe des Stadtzentrums. Heute das Wahrzeichen der Stadt - baugeschichtlich interessant, kunstgeschichtlich bedeutsam.

Die Kirche gehörte zu dem Zisterzienserinnen-Kloster, das sich um 1230 in Fröndenberg ansiedelte. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts diente es dann als weltliches Damenstift und wurde damit zur Versorgungsstätte für die unverheirateten Töchter des west-fälischen Adels. Von der gesamten Klosteranlage sind neben der der Stiftskirche noch das an-grenzende Böselagersche Haus, erbaut auf Resten des ehemaligen Kreuzganges, sowie die beiden Abteigebäude erhalten.
An der um 1230 begonnenen und 1325 vollendeten Stiftskirche lässt sich ein Jahrhundert europäischer Baugeschichte ablesen: Während das Langhaus die klassischen Formen der Romantik zeigt, wurden Querhaus und Chor im gotischen Stil errichtet. Kunstgeschichtlich besonders wertvoll ist der gotische Flügelaltar, der dem jungen Conrad von Soest oder einem seiner Schüler zugeschrieben wird. Sehenswert sind außerdem das Hochgrab des Grafen Eberhard von der Mark und seiner Frau sowie die Barockorgel von Tobias Bader.

Besichtigungen der Kirche sowie Führungen sind nach telefonischer Absprache mit dem Archivar der Stadt möglich.

Adresse

Kirchplatz 2

58730 Fröndenberg

Telefon: 02373 / 976-223

Öffnungszeiten für den folgenden Zeitraum: 01.05.2015 - 31.10.2015

Wochentag Von Bis
Samstag 14:00 18:00 Öffnungszeit des Abteigebäudes