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Sorpetalsperre

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Orte Sundern-sauerland Sorpetalsperre 6544-15.07.2006

Talsperre in Sundern!

Der steigende Wasserbedarf in dem Jahrzent, nach der Beendigung des ersten Weltkrieges, sowie die Erfahrung aus der Trockenperiode 1920/21 veranlassten den damaligen Ruhrtalsperrenverein zum Bau der Sorpetalsperre. In den Jahren 1926-35 wurde sie im Tal der Sorpe bei Langscheid errichtet. Orte am See sind Sundern-Langscheid und Sundern-Amecke.

Maßgebliche Voraussetzung für den Bau der Sorpetalsperre war die Röhrtalbahn, die Sundern mit der Oberen Ruhrtalbahn in Neheim-Hüsten verbindet. Die Dampflokomotiven der Röhrtalbahn transportierten schwere Bauzüge über ein damals gelegtes Baugleis und ein neu gebautes Viadukt zur Baustelle am Sorpedamm. Dies war von 1926 bis 1935 die größte Baustelle Europas. Über 300.000 Tonnen Baumaterial fuhren die Dampf-Güterzüge zum Sorpedamm. Dort übernahmen dann kleine Feldbahnen die Weitertransporte.

Im Zweiten Weltkrieg war der Staudamm des Sorpesees in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 ebenso wie die Staumauern der Eder- und der Möhnetalsperre im Rahmen der Operation Chastise Ziel von Bomber-Angriffen. Mit Rollbomben versuchten die Alliierten, den Staudamm zu zerstören. Er hielt den Angriffen jedoch stand und wurde nur wenig beschädigt, weil er - anders als die gemauerten Dämme aus der Kaiserzeit an Möhne und Eder - aus Beton mit Erdüberschüttung errichtet worden war. Ein erneuter britischer Angriff am 15. Oktober 1944 mit Fünf-Tonnen-Tallboy-Bomben im Direktzielwurf schlug ebenfalls fehl, es entstanden lediglich mehrere Bombentrichter und wenig Wasser schwappte über.Nach dem Krieg, als das Wasser der Sorpe Ende 1958 für Reparaturarbeiten komplett abgelassen wurde, entdeckten Bauarbeiter kurz vor Weihnachten den Blindgänger einer Fünf-Tonnen-Tallboy-Bombe vom zweiten Angriff. Am 6. Januar 1959 wurde Langscheid komplett evakuiert. Nordrhein-Westfalens damaliger Cheffeuerwerker Walter Mietzke und Oberleutnant James M. Waters von den britischen Streitkräften entschärften gemeinsam die 3,6 Meter lange Bombe, die 2,5 Tonnen Sprengstoff und einen unberechenbaren Säurezünder enthielt. Die Sorpetalsperre benötigte mit ihrem ursprünglichem Einzugsgebiet der Sorpe über 3 Jahre, um gefüllt zu werden. Zum Erhöhen der Leistungsfähigkeit wurde nachträglich das Einzugsgebiet vergrößert, indem über ein Beileitungssystem Wasser aus den benachbarten Tälern in die Talsperre geführt wird. Damit wurde das Einzugsgebiet von ursprünglich 53 km² auf 100,3 km² ausgedehnt.
aus: Wikipedia - Sorpesee

Heute dient die Sorpetalsperre nicht nur als Wasserspender für die Region und das Ruhrgebeit, sondern hat sich seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts auch zu einem sehr beliebten Erholungsort mit vielfältigen Wassersportmöglichkeiten und einer ansprechenden Gastronomie entwickelt. Urlauber und Tagesausflügler, sowie die heimische Bevölkerung zieht es immer wieder an den Sorpesee, um für eine kurze Zeit entspannt die Seele baumeln zu lassen.

Kontakt:
Ruhrverband Betrieb Sorpetalsperre
Langscheider Straße 1
59846 Sundern Langscheid
Tel.: 02935-96560

Adresse

Sorpetalsperre

Seestraße

59846 Sundern Langscheid

Telefon: 029 35/ 965 60

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