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Naturschutzgebiet Grubengelände „Hörre“ und Schieferpfad

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Die Naturbesonderheiten im unteren Edertal entdecken - bei einem Rundgang durch das Naturschutzgebiet:

Der Rundgang ist zu einer Wanderung über den gesamten Schieferpfad ausdehnbar; das Wittgensteiner Land bietet herrliche Ausblicke.

Naturschutzgebiet „Hörre“

Schieferabbau ist im Bereich Raumland bereits seit dem 16. Jahrhundert schriftlich belegt. Die ehemalige Grube Hörre I bildete zusammen mit max. 11 weiteren Gruben im Umfeld von Bad Berleburg, Raumland und Dozlar das Raumländer Revier, in dem in den vergangenen Jahrhunderten v.a. Dachschiefer abgebaut wurde. Seine Haltbarkeit machte das Baumaterial bis weit über die Region bekannt und war selbst im europäischen Ausland gefragt, so dass der Abbau des Gesteins in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Blütezeit erlebte. Im 20. Jahrhundert erschwerten u.a. alternative Bedachungsmaterialien und konkurrierende Schieferprodukte aus dem Ausland den Absatz des Wittgensteiner Schiefers zunehmend, so dass der Abbau schließlich unrentabel wurde und die Grube Hörre I in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts ihren Betrieb einstellten musste. Die aufgegebenen Stollensysteme, welche sich über eine Länge von ca. 5000 Meter erstrecken, wurden in der Folge zu wichtigen Rückzugsräumen für Fledermäuse, wie umfangreiche Untersuchungen seit 1979 belegen. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass im Inneren der Hörre mehrere Tausend Individuen überwintern und dass dem Naturschutzgebiet (NSG) Hörre somit NRW-weit eine herausragende Bedeutung als zukommt.

Wittgensteiner Schieferpfad

Auf dem Wittgensteiner Schieferpfad zeigt die „Fledermaus“-Markierung, wo es langgeht. 2005 von Schülern der Naturparkschule „Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein Schule“ in Bad Berleburg errichtet, wurde der Weg im gleichen Jahr als erster Premium-Wanderweg der Region mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet und begeistert seitdem seine Besucher. Der 14 km lange Rundweg führt durch vier Naturschutzgebiete, u.a. das Naturschutzgebiet „Hörre“, und zahlreiche Biotope. Seinem Leitthema gemäß verläuft er auf abenteuerlichen Waldpfaden, entlang einer reichen Vielfalt von Felsklippen, überwachsenen Schieferbrüchen und kleinen Besonderheiten. Einen reizvollen Kontrast bieten die anmutigen Auwiesen am natürlichen Ederlauf.

Adresse/Kontakt:

an der Eder nähe Schieferschaubergwerk, L718

Parken/ÖPNV:

Parkplätze vorhanden

Barrierefreiheit:

Die Wanderwege führen über Forstwege und unbefestigte Pfade. Es ist keine Barrierefreiheit gegeben. Sanitäranlagen sind nicht vorhanden.

Einkehrmöglichkeiten:

-

Öffnungszeiten/Preise:

frei zugänglich

www.naturpark-sauerland-rothaargebirge.de/Touren/Wittgensteiner-Schieferpfad-Ein-spannendes-Abenteuer

Informationsquellen:

www.wanderinstitut.de/premiumwege/nordrhein-westfalen/extratour-wittgensteiner-schieferpfad/

Adresse

Naturpark Sauerland Rothaargebirge

Johannes-Hummel-Weg 2

57392 Schmallenberg Bad Fredeburg

Telefon: 02974 96806-25

Fax: 02974 9691839

info@naturpark-sauerland-rothaargebirge.de

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