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Klinger Kirche bei Sachsenhausen

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Südöstlich des bebauten heutigen Stadtgebiets von Sachsenhausen befand sich vor mehr als 700 Jahren die Siedlung Klingen.

Historisch überliefert ist die Erwähnung eines Pfarrers in Klingen im Jahre 1222. Die Siedlung wurde vermutlich aufgegeben, als Graf Adolf I. von Waldeck (1228-1270) das nah gelegene Sachsenhausen gründete und die Bewohner nach und nach in den mit Stadt- und Marktrechten ausgestatteten und mit Stadtmauer und Türmen befestigten Ort zogen. Heute erinnert lediglich die Ruine der romanischen Klinger Kirche an die Siedlung. Von ihrem einschiffigen Bau mit drei weit gespannten Jochen sind noch der Westgiebel und die Grundmauern bis auf etwa 1,50 m Höhe erhalten. Außer der Kirchenruine zeugen noch die Flurnamen „Klinger Berg“ und „Klinger Klippen“ sowie der „Klingebach“ von dem verschwundenen Dorf.

Die Sage vom Glockenraub aus der Klinger Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Abt des Klosters Berich wollte seiner Geliebten, der Äbtissin des Klosters in Werbe, ein besonderes Geschenk machen. Er gedachte, die drei Glocken aus der Klinger Kirche zu stehlen und der Äbtissin für ihre Klosterkirche zu schenken. Die von ihm gedungenen Diebe zogen mit einem Pferdewagen nächtens über Nieder-Werbe und den Rothacker nach Klingen. Da der Weg durch sumpfiges Gebiet führte, ließen sie ihn mit brennenden Fackeln markieren, um wieder sicher zurückfinden zu können. Ein junger Bursche aus Klingen bemerkte jedoch den Diebstahl. Da nicht genug Zeit war, Hilfe zu holen, lief er zum Rothacker, stellte die Fackeln an anderen Stellen auf und versteckte sich danach im Wald. Als bald darauf die Glockenräuber mit ihrem Diebesgut zurückfuhren und im Dunkeln den Fackeln folgten, gerieten sie ins Moor, wo Pferde, Wagen, Glocken und Diebe versanken. Noch heute sagt man in Ober-Werbe, wenn sich Glühwürmchen zeigen: Das sind die Wichtel, die nach den Glocken suchen

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