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Ehemaliges Ursulinerkloster

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In dem heute durch die Volksbank Rüthen genutzten Gebäude an der südlichen Hachtorstraße befand sich bis zu seiner Aufhebung 1772 ein Nonnenkloster. Seit 1482 wirkten an dieser Stätte Augustinerinnen, die durch Textilarbeit und Mädchenerziehung ihren Lebensunterhalt gestalteten. 1739 brannten die alten Klostergebäude ab und wurden vom Orden aufgegeben. Ihm folgten 1749 Ursulinen, welche das heute noch erhaltene Klostergebäude in schlichtem Barockstil errichteten.

Das Augustinerinnenkloster St. Margaretha in Rüthen entstand um das Jahr 1480. Es bestand bis 1734. Von 1749 bis 1772 waren dort Ursulinen angesiedelt. Im Ort wird das Gebäude daher heute als Ursulinenkloster bezeichnet.

Die Augustinerinnen betrieben neben dem Gebet Textilherstellung und widmeten sich der Erziehung der Mädchen in Rüthen. Im Jahr 1733 wurde eine Fusion mit dem Kloster Odacker geplant, aber nicht vollzogen. Nach einem Brand einige Zeit Jahre später wurde die Niederlassung aufgegeben. Im Jahr 1749 siedelten sich an dieser Stelle Ursulinen, die ursprünglich aus Dorsten kamen, an. Diese ließen auch das noch heute bestehende Barockgebäude errichten. Allerdings konnte sich die Gemeinschaft nicht halten und die Schwestern kehrten bereits 1772 nach Dorsten zurück.

Adresse

Hachtorstrasse 38

59602 Rüthen

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