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Ehemaliger Allenbacher Hammer – Hammerwerk

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Hammerwerk Vorlaender

Der Allenbacher Hammer wurde erstmals 1463/64 im Steuerverzeichnis aufgeführt und gehörte 'Gotschalk van der Allenbach', dem auch die Allenbacher Hütte (Erwähnung 1417/19) gehörte. Auch nach der Stilllegung der Allenbacher Hütte im Jahr 1821 wurde der Hammer weiterbetrieben. 1852 brachte Carl Vorländer (1823-1887) als Nachfolger seines Vaters Johann Friedrich Vorländer (1792-1869) sämtliche Anteile in seinen Besitz und wandelte den Hammer in ein Puddelwerk um.

Nach dem Tod führte sein gleichnamiger Sohn Carl Vorländer (1859-1919) die Firma fort und vererbte die Anteile nach seinem Tod an seine Schwester Ida Vorländer (1864-1954). 1936 wurde die GmbH in eine Kommanditgesellschaft mit persönlich haftenden Gesellschaftern umgewandelt und das Hammerwerk mit seiner mechanischen Werkstätte zu einem leistungsfähigen Unternehmen ausgebaut. Am 1. Juli 1997 wurde über das Vermögen der Firma Hammerwerk Carl Vorlaender GmbH das Konkursverfahren eröffnet, da die Firma überschuldet war. (Reinhard Gämlich, Stadtarchivar Hilchenbach)

Von 1997 bis 2015 trug die Firma den Namen Schmiedetechnik Hammerwerk Carl Vorlaender GmbH Metallcam. Schmiedetechnik Vorlaender lieferte bis zur schließung des Unternehmens weltweit gewalzte, freiformgeschmiedete und komplett fertigbearbeitete Edelstahlprodukte nach Kundenwünschen. Mit der Schließung des Betriebs endete die außerordentlich lange Geschichte des Allenbacher Hammerwerks.

Öffnungszeiten: Eine Besichtigung von außen ist jeder Zeit möglich.

Adresse

Allenbacher Hammer

Siegener Straße 2

57271 Hilchenbach Allenbach

Telefon: 02733 288133

Fax: 02733 288288

touristinfo@hilchenbach.de

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